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Bleckeder LandFrauen zu Besuch im Hamburger Polizeimuseum

Am 11.März 2020 wurden wir mit dem Bus am ZOB in Bleckede abgeholt. Zugelassen waren nur 20 Personen zur Führung, sonst hätten wir für mehr als 20 angemeldeten Personen eine weitere Führung in Anspruch nehmen müssen. Um 11.00 Uhr war Abfahrt, ein herrlicher sonniger Tag und um 13.00 Uhr wurden wir zur Führung erwartet.
 
Für die Führung hatte sich Hela Haidn angeboten,sie wohnt in Lüdersburg, war 35 Jahre Polizistin und arbeitet heute ehrenamtlich als Führerin im Polizeimuseum und  kann aus ihrem vielseitigen Arbeitsleben schöpfen. Wir trafen sehr pünktlich im Stadtteil Winterhude ein, wo sich das Polizeimuseum befindet. Fuhren auf das Gelände der Polizei, was aber zugangsbeschränkt ist, bzw. nicht als Parkplatz in Anspruch genommen werden soll, da auf dem Gelände auch die Akademie der Polizei ist und hier trainiert wird. Ausnahmsweise durfte unser Bus stehen bleiben, aber die Fahrerin mußte ständig abrufbereit sein, um den Bus wegzufahren. Frau Haidn nahm uns in Polizeiuniform in Empfang, dann sind wir am Eingang gebeten worden, Jacken, Taschen in ein Fach zu geben, um dann aufzubrechen.Das Museum war in drei Stockwerken untergebracht. Im Erdgeschoß Polizeigeschichte, erstes Obergeschoß Kriminaltechnik und schließlich im Dachgeschoß, ausgewählte Hamburger Kriminalfälle.
 
Die Polizeigeschichte wird von 1814 bis in die Gegenwart dargestellt. In der Kriminaltechnik gab es neben Einsatzfahrzeug, Simulater eines Polizeihubschraubers, Fahndungsmethoden u.v.m. zu sehen, was wir auch im Alltag in jedem Krimi mit verfolgen können, nur jetzt hautnah...Im Dachgeschoß, wo wir schon etwas fußlahm waren (gibt auch einen Aufzug), gibt es bekannte Fälle aus Hamburg zu sehen, wie die Mörder oder Diebe gefaßt wurden (Werner Pinzner, Fritz Honka usw.)
 
Zu vielem Material, Entwicklungen (Frauen bei der Polizei) konnte Frau Haidn viel aus ihrer Praxis dazu beitragen, dem wir immer sehr gespannt lauschten und sie blieb auch keine Frage schuldig.
 
Wir stiegen nach guten 2 Stunden wieder in unseren Bus, der uns in einem Cafe absetzte, damit wir unsere Lebensgeiste wieder mobilisieren konnten. Wir waren alle der Meinung, daß es sehr interessant war und wir nun wieder ein bißchen mehr über die Polizeiarbeit wissen, nachdem wir hinter die Kulissen sehen durften. Auch waren sich alle einig, so einen schweren Job zu machen, der sehr familienfeindlich ist, um dann noch angepöbelt zu werden und trotzdem seinen Dienst nachzugehen ist in der heutigen Zeit ebenso schwer ist, wie früher, nur daß heute  der Respekt abhanden gekommen ist. Wir waren auf jeden Fall der Meinung, daß es sich gelohnt hat, weil es auch zum besseren Verständnis der Polizeiarbeit geführt hat.
 
Brigitte Witteler

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mi, 11. März 2020

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